
Formative vs. summative Beurteilung: die typischen Fallen
„Das war okay heute.“ Ein Satz, der einordnen soll – und doch bewertet. Wer Auszubildende begleitet, kennt den Moment: Lernbegleitung und Leistungsfeststellung rutschen unmerklich ineinander.

„Das war okay heute.“ Ein Satz, der einordnen soll – und doch bewertet. Wer Auszubildende begleitet, kennt den Moment: Lernbegleitung und Leistungsfeststellung rutschen unmerklich ineinander.

Der Dienst läuft, die Zeit ist knapp – und trotzdem soll Praxisanleitung heute nicht nur irgendwie stattfinden, sondern methodisch durchdacht sein. Welche Methode passt zu

Praxisanleitung im Rettungsdienst findet selten dann statt, wenn man sie geplant hat. Zwischen Einsätzen, Fahrzeugchecks und Leitstellen-Rückfragen bleibt kaum Raum für strukturiertes Lernen – und

Praxisanleitung trotz vollem Dienst – das bleibt in vielen Einrichtungen ein ungelöstes Spannungsfeld. Nicht weil der Wille fehlt, sondern weil die Zeit zur Vorbereitung selten

Der große Anleitungsblock steht im Plan – und verschwindet im Dienst. Nicht weil Praxisanleitende zu wenig wollten, sondern weil das Format selten zum Pflegealltag passt.

Wenn ein Auszubildender sagt, er möchte heute einfach mal selbst übernehmen, klingt das nach einem guten Zeichen – und ist es auch. Doch zwischen dem

Aus einer konkreten Pflegesituation ein kompetenzorientiertes Lernziel zu formulieren – das klingt einfach, ist im Alltag aber oft der kniffligste Teil der Praxisanleitung. Die Situation

„Heute machst du die Morgenpflege bei Frau K.“ – ein Satz, wie er in der Praxisanleitung täglich fällt. Er klingt klar und konkret. Und trotzdem

Mitten im Spätdienst auf der Stroke-Unit entsteht ein Lernmoment, der über Pflege weit hinausgeht. Eine Auszubildende möchte eine herausfordernde Situation mit KI-Unterstützung nachbereiten – und

Wer KI-Tools für die Praxisanleitung nutzt, denkt oft: erst eingeben, dann anonymisieren. Doch genau darin steckt ein grundlegender Denkfehler – denn die sensiblen Daten sind